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Wie schädlich ist Bluetooth-Strahlung?

Bluetooth erleichtert vielen das Leben; ob beim Musikhören mit Kopfhörern, bei der Daten-Übertragung von Handy zu Handy oder bei der Verwendung von Peripheriegeräten wie Tastatur, Drucker oder Funkmaus. Doch wie gefährlich ist die Strahlung, die uns fast täglich umgibt? Sind z. B.  Bluetoothkopfhörer schädlich für das Gehirn oder gibt es Grenzwerte, die die Industrie einhalten muss?

Was ist Bluetooth?

Bei Bluetooth handelt es sich um einen Industriestandard für die Übertragung von Daten auf kurzen Distanzen. Bluetooth wird verwendet, um Daten, Videos, Bilder und Musik zu übertragen, ohne Kabelverbindungen zu benötigen.

Im Jahre 1998 gründeten die Unternehmen IBM, Ericsson, Toshiba, Nokia und Intel die Bluetooth Special Interest Group (SIG), um einen gemeinsamen Industriestandard für die kabellose Datenübertragung zu schaffen. Im Juli 1999 brachte die SIG die erste endgültige Bluetooth-Spezifikation – Version 1.0a – auf den Markt. In den nachfolgenden Jahren wurde die Technologie weiterentwickelt und neue Versionen (aktuell: V.5.2 – Stand: 2022) veröffentlicht.

Der Name Bluetooth leitet sich vom dänischen König Harald „Blauzahn“ Blåtand (910 – 987) ab. Der König war bekannt dafür, eine stabile Verbindung zwischen den Ländern Skandinaviens geschaffen zu haben, weshalb er bei der Namensfindung als Vorbild diente. Das Logo enthält die Initialen des Königs „HB“ in Runenschrift.

Was ist Bluetooth-Strahlung?

Bei Bluetooth handelt es sich um Mikrowellenstrahlung im Frequenzbereich von 2,400 GHz bis 2,4835 GHz im sogenannten ISM-Band, das hauptsächlich für industrielle, wissenschaftliche und medizinische Zwecke genutzt wird. Bluetooth verwendet denselben Frequenzbereich wie z. B. WLAN und einige Funkfernbedienungen. Die Breite der 79 Kanäle beträgt 1 MHz, wobei die Frequenz innerhalb der 79 Kanäle bis zu 1600-mal pro Sekunde wechseln kann (Frequenz-Hopping). Der Algorithmus für das Frequenz-Hopping wird für jede Verbindung per Zufallsgenerator neu berechnet, sodass Bluetooth-Verbindungen im Allgemeinen als sicher und störungsfrei gelten.

Welche Reichweite hat Bluetooth-Strahlung?

Die Reichweite von Bluetooth-Strahlung hängt vom verwendeten Gerät und dessen Sendeleistung sowie von der Anordnung und Empfindlichkeit der Antennen des Empfangsgerätes ab. Auch Hindernisse wie Decken oder Wände können die Reichweite von Bluetooth beeinflussen. Bezüglich der Sendeleistung werden drei Klassen unterschieden:

Klasse 1:

Mit einer Sendeleistung von 100 mW (Milliwatt) ist diese die stärkste Klasse. Geräte der Klasse 1 können im Freien Verbindungen von bis zu 100 m Entfernung aufbauen, weshalb diese Technik z. B. in der Industrie eingesetzt wird.

Klasse 2:

Die Sendeleistung von Klasse 2 liegt bei maximal 2,5 mW, wodurch im Freien Verbindungen mit Reichweiten von bis zu 40 m möglich werden. In Innenräumen liegt die Reichweite bei maximal 10 m. Klasse-2-Komponenten kommen z. B. in Notebooks, PCs und Bluetooth-Kopfhörern zum Einsatz.

Klasse 3:

Die geringste Sendeleistung (1 mW) haben Geräte der Klasse 3. Die maximale Reichweite im Freien liegt bei 10 m, in Innenräumen bei 1-10 m. Aufgrund der geringeren Strahlenwerte werden Klasse-3-Komponenten in Headsets, Kopfhörern und Wearables verwendet.

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Wie schädlich ist Bluetooth für die Gesundheit?

Die Strahlenbelastung durch Bluetooth-Anwendungen fällt im Schnitt geringer aus als diejenige durch Handys oder Smartphones. Genauere Aussagen zur Schädlichkeit von Bluetooth-Strahlung können jedoch nicht getroffen werden, da die Langzeitwirkung von Bluetooth-Strahlung auf die Gesundheit des Menschen nie untersucht wurde.

Die Strahlenintensität von Klasse-1-Geräten ist in etwa mit der von Handys vergleichbar. Da Klasse-1-Komponenten jedoch nur selten in Geräten für Privatpersonen verbaut werden, brauchen sich Verbraucher hier weniger Sorgen zu machen. Sollten es Privatpersonen dennoch mit Klasse-1-Geräten zu tun haben, so sind dieselben gesundheitsbezogenen Maßnahmen einzuhalten wie bei der Mobilfunkstrahlung.

Bluetooth bei Nichtgebrauch stets deaktivieren!

Bluetooth-Anwendungen sollten bei Nichtgebrauch stets deaktiviert werden. So wird nicht nur Energie gespart, sondern auch die Gesundheit geschont.

Sind Airpods, Headsets und Bluetooth-Kopfhörer schädlich?

Airpods, Headsets und Bluetooth-Kopfhörer sind tagtäglich millionenfach in Deutschland im Einsatz. Doch wie sieht es aus mit der Strahlenbelastung?

Hier lohnt sich ein Blick auf den SAR-Wert. Der SAR-Wert (Spezifische Absorptionsrate) ist ein Maß für die Energieaufnahme des menschlichen Körpers. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt, einen Wert von 2 Watt pro Kilogramm (W/kg) nicht zu überschreiten.

Die gute Nachricht: Die SAR-Werte von z. B. Bluetooth-Headsets fallen im Schnitt deutlich geringer aus als die von Mobiltelefonen. Somit ist es auf jeden Fall sinnvoll, beim Telefonieren mit einem Handy, ein Bluetooth-Headset zu nutzen.

Liegt der SAR-Wert eines Handys bei ungefähr 0,5 – 2,0 W/kg, so liegt der SAR-Wert eines Headsets bei nur etwa 0,001 – 0,003 Watt pro Kilogramm (Klasse-3-Geräte).

Auch das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt, bei der Handytelefonie ein Headset zu verwenden: Das BfS schreibt: „Nutzen Sie Headsets. Die Intensität der Felder nimmt mit der Entfernung von der (Handy-)Antenne schnell ab. Durch die Verwendung von Headsets wird der Abstand zwischen Kopf und Antenne stark vergrößert. Der Kopf ist beim Telefonieren deshalb geringeren Feldern ausgesetzt.“

Wie kann ich mich vor Bluetooth-Strahlung schützen?

Nutzer von Bluetooth-Geräten können sich in der Bedienungsanleitung oder direkt beim Hersteller informieren, ob Sicherheitsmaßnahmen oder Mindestabstände bezüglich ihrer Produkte eingehalten werden müssen (insbesondere bei Klasse-1-Geräten). Generell ist es sinnvoll, den Umgang mit mobilen Funkanwendungen auf das nötigste Maß zu reduzieren, um mögliche (auch noch nicht erkannte) Gesundheitsrisiken zu minimieren.

Zudem empfehlen wir folgende Maßnahmen:

  • Achten Sie immer auf eine gute Verbindung. Umso besser die Verbindung, desto geringer die benötigte Sendeleistung.
  • Bevorzugen Sie Kabelverbindungen, wenn auf Drahtlostechnik verzichtet werden kann.
  • Schalten Sie Bluetooth-Anwendungen aus, wenn Sie sie nicht benötigen (z. B. Funkmaus).
  • Achten Sie beim Kauf von Headsets und Bluetooth-Kopfhörern auf die Leistungsklassen.

 

Fazit: Bluetooth-Strahlung – weniger schädlich als Handystrahlung

Bluetooth-Anwendungen der Leistungsklasse 2 und 3 sind aufgrund ihrer geringeren Strahlenstärke weniger schädlich für die Gesundheit als die Strahlung von Handys. Bluetooth-Headsets sind deshalb dafür geeignet, die Strahlenbelastung durch Handystrahlung im Kopfbereich zu reduzieren. Generell macht es jedoch Sinn, die Belastung durch hochfrequente elektromagnetische Felder wie Bluetooth-Strahlung zu minimieren, da die Langzeitwirkung von Bluetooth-Strahlung auf den Menschen noch nie vollständig erforscht wurde.

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