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Was ist eigentlich der Standard der Baubiologischen Messtechnik (SBM 2015)?

Wir beziehen uns immer wieder – auch auf unserer Webseite – auf den Standard der Baubiologischen Messtechnik und weisen auf Empfehlungen und Richtwerte hin. Aber was ist dieser Standard eigentlich genau?  
 
“Der Standard der baubiologischen Messtechnik ist roter Faden, Orientierungshilfe und Bewer­tungsgrundlage für unabhängige Untersuchungen in Gebäuden und auf Grund­stücken.” (Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit IBN).  
 
Die Baubiologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, biologisch kritische Umwelteinflüsse in Innenräumen zu erkennen und darüber hinaus im jeweils individuell machbaren Rahmen zu minimieren und zu vermeiden. Dadurch soll unter einer ganzheitlichen Betrachtung aller Punkte aus dem SBM ein möglichst gesundes und unbelastetes Lebensumfeld geschaffen werden. Die Baubiologie blickt dabei auf eine mittlerweile 30jährige Geschichte zurück. Der erste Standard erschien im Jahr 1992 und liegt heute in der 8. überarbeiteten Fassung vor.  
 
 

Welche Risikoeinflüsse werden im SBM betrachtet? 

 Der Standard der Baubiologischen Messtechnik ist dreiteilig gegliedert und bietet eine Übersicht über die physikalischen, chemischen, biologischen, raumklimatischen und weiteren Risikofaktoren.  
Das Ziel ist es, mit Messungen auf naturwissenschaftlicher Grundlage präzise und reproduzierbare Werte zu messen und auf dieser Grundlage mögliche Risikofaktoren im Wohn- und Arbeitsumfeld zu identifizieren.  
 
Der Mensch verbringt immerhin 90% seines Lebens in geschlossenen Räumen - umso wichtiger ist es also, dass in diesen Räumen ein möglichst wohngesundes Umfeld vorherrscht. Der SBM legt einen besonderen Fokus auf den Schlafbereich. Im Schlaf soll der Körper regenerieren, daher ist hier ein möglichst unbelastetes Umfeld ganz besonders wichtig. Doch auch alle weiteren Wohn- und Lebensbereiche werden ganzheitlich betrachtet und können entsprechend nach dem SBM in der aktuellen Fassung bewertet werden.  

 
Dabei deckt der SBM folgende Teilgebiete ab:  

  1. Felder, Wellen, Strahlung 

  1. Wohngifte, Schadstoffe, Raumklima 

  1. Pilze, Bakterien, Allergene 

 
Jedes Teilgebiet ist umfassend in Untergebiete aufgeteilt und für jedes Gebiet werden umfassende Richtwerte zur Verfügung gestellt. So werden unter Felder, Wellen, Strahlung folgende Risikofaktoren im Detail betrachtet:  
 

  • Elektrische Wechselfelder (Niederfrequenz) 

  • Magnetische Wechselfelder (Niederfrequenz) 

  • Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz) 

  • Elektrische Gleichfelder 

  • Magnetische Gleichfelder 

  • Radioaktivität 

  • Geologische Störungen 

  • Schallwellen 

  • Licht 
     

Ebenso umfassend werden alle anderen Teilegebiete abgedeckt und mögliche Risikofaktoren bis ins Detail beleuchtet und aufgedeckt.  

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Welche Richtwerte gelten für hoch- und niederfrequente elektrische und magnetische Belastung nach SBM?  

 
Der SBM gibt baubiologische Richtwerte für Schlafbereiche gemäß SBM-2015 vor. Diese Richtwerte gelten als Erweiterung auch für sensible Bereiche wie Kinderzimmer, und für alle Bereiche, in denen ein Mensch länger als 4 Stunden am Tag einer potenziellen Exposition schädlicher Einflüsse ausgesetzt ist.  

Die Richtwerte sind dabei unterteilt in 4 Bereiche, die die gemessenen Werte gemäß ihrer Auffälligkeit in “keine”, “schwache”, “starke” und “extreme” Auffälligkeit einteilen (genaue Werte laut Abbildung).  

Baubiologische Richtwerte nach SBM 2015 für hochfrequente elektromagnetische Strahlung sowie niederfrequente elektrische und magnetische Felder 
Für alle baubiologischen Richtwerte gilt in erster Linie das Vorsorge-Prinzip. Wir leben als moderne Menschen in einer modernen, hoch technisierten Welt. Gleichzeitig gilt natürlich, dass jede Reduzierung der vorhandenen Belastung einen Schritt in die richtige Richtung darstellt. Als Ideal sollte immer eine möglichst schwache Belastung angestrebt werden – je nachdem, welche Schritte und Maßnahmen individuell möglich sind, ist aber JEDE Reduktion erstrebenswert!  
 

Fazit 
 

Die Baubiologie, speziell die baubiologische Messtechnik hat in über 30 Jahren Erfahrungen mit verschiedensten Risikofaktoren im Umfeld zuhause wie auch am Arbeitsplatz gesammelt. Die gesammelten Erkenntnisse und Messergebnisse bilden dabei die Grundlage für den Standard der baubiologischen Messtechnik, der als roter Faden und Orientierung dient und durch die Bereitstellung entsprechender Richtwerte ermöglicht, Auffälligkeiten im individuellen Umfeld zu finden und soweit möglich zu minimieren.  
 

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Redaktion gigahertz-solutions.de (DG)

Bildnachweis: gigahertz-solutions.de, IBN

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