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Sind niederfrequente elektrische und magnetische Felder gefährlich für den Menschen?

Hochfrequente elektromagnetische Strahlung und niederfrequente elektrische und magnetische Felder, auch bekannt als Elektrosmog, sind praktisch allgegenwärtig. Verschiedenen natürlichen Frequenzen ist der Mensch schon immer ausgesetzt gewesen. In den letzten 120 Jahren ist die Einwirkung mit verschiedensten technischen Frequenzen allerdings stark angestiegen. Neu hinzukommende technische Strahlung und Felder füllen heute die ursprünglichen “Lücken” im natürlichen Frequenzspektrum praktisch komplett aus. Natürlich stellt sich die Frage, ob dies ein Risiko für den Menschen darstellt. Dieser Frage gehen Wissenschaft und Forschung nach.  

Wie wirken niederfrequente elektrische Felder auf den menschlichen Körper? 

 
Wenn niederfrequente elektrische Felder auf eine Oberfläche treffen, erzeugen sie auf dieser Oberfläche Ladungsverschiebungen. Diese Ladungsverschiebungen erzeugen wiederum - abhängig von der Form und Größe der Oberfläche, bei einem Menschen auch durch die Körperregion und Erdung bedingt, eine elektrische Feldstärke. Wie bei statischen elektrischen Feldern führt dies zu einer elektrischen Aufladung der Oberfläche. Je nachdem, wie stark diese elektrische Aufladung ist, ist sie sogar spürbar: Elektrisch aufgeladene Haare stoßen sich ab oder richten sich auf, dabei entsteht ein taktiler Reiz, den wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können.  

Bei der Einwirkung von niederfrequenten elektrischen Feldern auf den Körper kommt es zusätzlich auch im Körperinnern zur räumlichen Verschiebung von elektrischen Ladungen, was wiederum zu räumlich unterschiedlichen Ladungsdichten im Körper führt. Diesen Vorgang bezeichnet man als Influenz. Die äußerlich einwirkenden elektrischen Felder erzeugen eine Stromdichte im Bereich von bis zu einigen µA/m2. Diese Stromdichte ist zu niedrig, um eine Erregung des Nervensystems oder der Muskulatur zu bewirken. Allgemein wird dieser Einfluss daher momentan als ungefährlich für den Menschen eingestuft. (Quelle ICNIRP, LUBW

Bei der Aufladung der Körperoberfläche kann es zu sogenannten Mikroschocks – also spontanen elektrischen Entladungen kommen. Bei elektrostatischer Aufladung sind diese Entladungen teilweise sehr stark, wir nehmen sie als mitunter schmerzhaften “Stromschlag” wahr. Mikroschocks sind teilweise wahrnehmbar, teilweise spüren wir diese nicht. Durch die längere Einwirkung von Mikroschocks kann für den Körper Stress entstehen, welcher sich indirekt negativ auf den Menschen auswirken kann. (Quelle: Fachverband für Strahlenschutz e. V.

Wie wirken niederfrequente magnetische Felder auf den menschlichen Körper?  
 

Im Gegensatz zu niederfrequenter elektrischer Ladung, die in großen Teilen nur an der Körperoberfläche wirkt, dringt niederfrequente magnetische Strahlung praktisch ungehindert in den Körper ein. Dabei entsteht eine Reizwirkung durch magnetisch induzierte elektrische Felder sowie durch Wirbelströme (auch bekannt als Körperströme) innerhalb eines Gewebes. Werden bei diesem Vorgang bestimmte Schwellenwerte überschritten, wird die Wirkung magnetischer Felder durch die Anregung von Sinnesrezeptoren sowie die Reizung von Nerven- und Muskelzellen spürbar. Diese Schwellenwerte, ab denen eine Wirkung niederfrequenter magnetischer Felder für den Menschen spürbar wird, liegen allerdings sehr hoch und deutlich über den Werten, denen Menschen im normalen Alltag ausgesetzt sind.  

Doch auch bei Feldstärken, die keinen bewusst spürbaren Einfluss auf den menschlichen Körper haben, dringt die magnetische Strahlung natürlich in den Körper ein. Die Einflüsse auf die menschliche Gesundheit sind umstritten. Studien und Meta-Analysen aus den Jahren 1979 – 2021 legen allerdings nahe, dass diese niederfrequenten Magnetfelder eine Wirkung auf den Menschen haben. So legt ein umfassendes, systematisches Review und eine Meta-Analyse von insgesamt 30 Fall-Kontroll-Studien die Existenz von signifikanten Zusammenhängen zwischen niederfrequenten Magnetfeldern und Kinderleukämie nahe. Die Autoren sind außerdem davon überzeugt, dass eine Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen der Belastung und der Entstehung von Leukämien bei Kindern besteht (Quelle: Seomun G, Lee J, Park J, PLoS One 2021; 16 (5)). Die publizierte Dosis liegt deutlich unter allen gesetzlichen Grenzwerten: Bei einer Feldstärke von 300 – 400 nT (nanoTesla) ist laut der Studie das Risiko für Kinder, an Leukämie zu erkranken um den Faktor 2,5 – 4,6 erhöht. 

Einen weiteren Einfluss haben niederfrequente magnetische Wechselfelder auf die Zirbeldrüse. In dieser Drüse wird Serotonin in Melatonin umgewandelt. Diese beiden Hormone sorgen für den menschlichen Tag- und Nachtrhythmus. Vereinfacht gesagt: Wird zu wenig Serotonin zu Melatonin umgewandelt, schlafen wir schlecht ein und auch schlecht durch. Ist dagegen zu wenig Serotonin vorhanden, fühlen wir uns auch tagsüber müde. Der Prozess in der Zirbeldrüse wird einerseits durch Licht angeregt. Daher empfehlen sogar viele Handy-Hersteller, das Smartphone vor dem Schlafengehen zur Seite zu legen, oder zumindest einen Blaufilter zu verwenden. Doch auch niederfrequente magnetische Felder gaukeln der Zirbeldrüse vor, dass weiterhin Serotonin benötigt wird. Auch unter diesem Aspekt erscheint Vorsorge - gerade im Schlaf- und Ruhebereich zu Hause - sinnvoll und vernünftig! 
 


Fazit 
 

Insgesamt fehlt noch immer sehr viel Wissen über die genauen Auswirkungen von niederfrequenten elektrischen und magnetischen Feldern auf die menschliche Gesundheit. Die Studienlange muss deutlich ausgebaut werden. Auch die WHO fordert weitere Untersuchungen.  

Die bisherigen Erkenntnisse legen allerdings nahe, dass ein vorsorglicher Schutz vor niederfrequenter elektrischer und magnetischer Belastung sinnvoll ist. Mit den präzisen Messgeräten von Gigahertz-Solutions kann sich jeder ein Bild der individuellen Belastung machen und entsprechende Maßnahmen ergreifen - für die eigene Sicherheit, ohne auf den Komfort moderner Technik verzichten zu müssen! 

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Redaktion gigahertz-solutions.de (DG)

Bildnachweis: #350138404, #359393411 stock.adobe.com

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